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mhattick
702 Words / 1 Recordings / 1 Comments
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Bitte, ich studiere Deutsch und ich wünsche mir mein Akzent verbessern. Können Sie aufnehmen wie für ein Kind

Wugis Freunde werden von einem Monster verfolgt. Was es damit auf sich hat und ob Wugis Mutter ihnen helfen kannn?
Autor: rolandreaders

Das Monster im Wald

Hallo, ich bin Wugi die kleine Waldfee. Und heute möchte ich euch von etwas erzählen, das mich und meine Freunde ganz schön in Angst und Schrecken versetzt hatte.

Ich war alleine zu Hause, weil meine Mutter Kräuter sammeln war. Plötzlich klopfte es an der Türe. Ich ging hin und fragte, wer da sei. Es war die Haselmaus. „Wugi, lass mich rein. Schnell. Es ist hinter mir her.“ Ich öffnete die Tür und sie stürmte an mir vorbei ins Zimmer. „Schnell, mach wieder zu, sonst hat es uns beide,“ rief sie ganz aufgeregt.

„Was ist hinter dir her?“, wollte ich wissen, während ich die Türe wieder schloss. „Da... da.... das Mo... Monster“, stammelte sie ganz aufgeregt.

„Ein Monster, bei uns im Wald?“, fragte ich ungläubig. Aber es konnte sich um keinen Scherz handeln. Die Haselmaus wirkte wirklich ziemlich ängstlich.

Kurz darauf klopfte es wieder an der Tür. Es war Hansi Hase, der auch ziemlich aufgeregt war und etwas von einem Monster erzählte, das hinter ihm her war.

„Es war riesig groß und hatte weißes Fell“, erzählte er. „Genau“, stimmte ihm die Haselmaus zu. „Weißes. zottiges Fell mit schwarzen Flecken. Und es hatte sooo große, spitze Zähne.“ Dabei hielt sie ihre Ärmchen so weit auseinander, wie sie nur konnte. Hansi erzählte weiter. „Ich konnte schon seinen heißen Atem in meinem Genick spüren. Zum Glück kann ich ganz schnell im Zickzack laufen. So bin ich ihm entwischt.“ Die Haselmaus nickte. „Bestimmt kann es Feuer spucken. Ich bin durchs Unterholz entwischt. Da kam dieses riesige Untier nicht durch.“

Mir wurde jetzt doch etwas mulmig zu mute. Wenn nur meine Mutti hier wäre. Die wüsste, was zu tun sei. Je mehr Hansi und die Haselmaus über das Monster erzählten, desto mehr Angst bekam ich selber. Sie erzählten von den mächtigen Pranke des Tieres und seinem schrecklichem Gebrüll.

Und dass es bestimmt Bäume ausreißen und nach einem werfen konnte, wenn man nicht aufpasste.

Endlich kam meine Mutter zurück. „Hallo“, sagte sie „Du hast Besuch?“ Ich rannte ihr entgegen. „Mutti, es ist ganz schrecklich“, rief ich. „Du musst sofort Hilfe holen. Den Feenkönig, oder den Hexenrat. Wir brauchen jede Hilfe, die wir kriegen können.“ Meine Mutter schaute mich erstaunt an. „Aber Wugi, was ist denn so schrecklich? Habt ihr was angestellt?“ Jetzt meldeten sich die Haselmaus und Hansi Hase zu Wort. „Wir nicht, aber das Monster.“ Meine Mutter schüttelte ungläubig den Kopf. „Bei uns im Wald gibt es keine Monster. Glaubt mir das müsste ich wissen“.Dann erzählten sie ihr alles, was sie mir erzählt hatten. Das heißt, sie wollten es ihr erzählen, plapperten aber so aufgeregt durcheinander, dass man kein Wort verstand.

„Langsam, einer nach dem anderen“, beruhigte sie meine Mutter. „Zuerst du, Hansi. Welches Fell, sagtest du hatte es?“ „Weiß mit schwarzen Flecken“, antwortete er. Meine Mutter lächelte. „Oh ja, das hab ich auch gesehen“, sagte sie seelenruhig. Wir schauten sie mit großen Augen an. Wie konnte sie dem Monster begegnet und trotzdem so ruhig sein?

„Das war kein Monster, sondern ein kleiner Hund“, erklärte sie uns. „Ein Hund?“, riefen wir drei gleichzeitig. „Ich hab noch nie gehört, dass ein Tier mit diesem Namen bei uns im Wald lebt“, sagte ich. „Der lebt auch normalerweise nicht im Wald, sondern bei den Menschen“, erklärte sie weiter. „Es ist ein Haustier des Menschen. Der Hund stammt ursprünglich vom Wolf ab. Nur dass die Menschen ihn so gezüchtet haben, dass er jetzt ganz anders aussieht. Es gibt Hunde in ganz unterschiedlichen Größen und Farben. Je nachdem wozu der Mensch ihn braucht.“

Ich konnte das alles erst gar nicht glauben. „Aber, die Natur hat doch so viele Tiere hervorgebracht. Wieso müssen die Menschen dann noch ihre eigenen machen?“ Meine Mutter zuckte mit den Schultern. „Also Wugi, das frage ich mich auch manchmal. Das weiß ich auch nicht.“

Also, liebe Kinder. Wie ihr seht, sind sogar erwachsene Waldfeen manchmal ratlos, was euch Menschen betrifft. Und wenn auch ihr einen Hund habt, lasst ihn bitte nicht frei im Wald laufen. Ihr wollt doch nicht, dass er meine Freunde, die kleinen Tiere erschreckt, oder?

Bis bald, servus. Eure Wugi.

Recordings

  • Wugi die kleine Waldfee ( recorded by Woffel ), Standarddeutsch, Berlin

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    Wugis Freunde werden von einem Monster verfolgt. Was es damit auf sich hat und ob Wugis Mutter ihnen helfen kann?
    Autor: rolandreaders

    Das Monster im Wald

    Hallo, ich bin Wugi die kleine Waldfee. Und heute möchte ich euch von etwas erzählen, das mich und meine Freunde ganz schön in Angst und Schrecken versetzt hatte.

    Ich war alleine zu Hause, weil meine Mutter Kräuter sammeln war. Plötzlich klopfte es an der Türe. Ich ging hin und fragte, wer da sei. Es war die Haselmaus. „Wugi, lass mich rein. Schnell. Es ist hinter mir her.“ Ich öffnete die Tür und sie stürmte an mir vorbei ins Zimmer. „Schnell, mach wieder zu, sonst hat es uns beide,“ rief sie ganz aufgeregt.

    „Was ist hinter dir her?“, wollte ich wissen, während ich die Türe wieder schloss. „Da... da.... das Mo... Monster“, stammelte sie ganz aufgeregt.

    „Ein Monster, bei uns im Wald?“, fragte ich ungläubig. Aber es konnte sich um keinen Scherz handeln. Die Haselmaus wirkte wirklich ziemlich ängstlich.

    Kurz darauf klopfte es wieder an der Tür. Es war Hansi Hase, der auch ziemlich aufgeregt war und etwas von einem Monster erzählte, das hinter ihm her war.

    „Es war riesig groß und hatte weißes Fell“, erzählte er. „Genau“, stimmte ihm die Haselmaus zu. „Weißes. zottiges Fell mit schwarzen Flecken. Und es hatte sooo große, spitze Zähne.“ Dabei hielt sie ihre Ärmchen so weit auseinander, wie sie nur konnte. Hansi erzählte weiter. „Ich konnte schon seinen heißen Atem in meinem Genick spüren. Zum Glück kann ich ganz schnell im Zickzack laufen. So bin ich ihm entwischt.“ Die Haselmaus nickte. „Bestimmt kann es Feuer spucken. Ich bin durchs Unterholz entwischt. Da kam dieses riesige Untier nicht durch.“

    Mir wurde jetzt doch etwas mulmig zu mute. Wenn nur meine Mutti hier wäre. Die wüsste, was zu tun sei. Je mehr Hansi und die Haselmaus über das Monster erzählten, desto mehr Angst bekam ich selber. Sie erzählten von den mächtigen Pranken des Tieres und seinem schrecklichem Gebrüll.

    Und dass es bestimmt Bäume ausreißen und nach einem werfen konnte, wenn man nicht aufpasste.

    Endlich kam meine Mutter zurück. „Hallo“, sagte sie „Du hast Besuch?“ Ich rannte ihr entgegen. „Mutti, es ist ganz schrecklich“, rief ich. „Du musst sofort Hilfe holen. Den Feenkönig, oder den Hexenrat. Wir brauchen jede Hilfe, die wir kriegen können.“ Meine Mutter schaute mich erstaunt an. „Aber Wugi, was ist denn so schrecklich? Habt ihr was angestellt?“ Jetzt meldeten sich die Haselmaus und Hansi Hase zu Wort. „Wir nicht, aber das Monster.“ Meine Mutter schüttelte ungläubig den Kopf. „Bei uns im Wald gibt es keine Monster. Glaubt mir das müsste ich wissen“.Dann erzählten sie ihr alles, was sie mir erzählt hatten. Das heißt, sie wollten es ihr erzählen, plapperten aber so aufgeregt durcheinander, dass man kein Wort verstand.

    „Langsam, einer nach dem anderen“, beruhigte sie meine Mutter. „Zuerst du, Hansi. Welches Fell, sagtest du hatte es?“ „Weiß mit schwarzen Flecken“, antwortete er. Meine Mutter lächelte. „Oh ja, das hab ich auch gesehen“, sagte sie seelenruhig. Wir schauten sie mit großen Augen an. Wie konnte sie dem Monster begegnet und trotzdem so ruhig sein?

    „Das war kein Monster, sondern ein kleiner Hund“, erklärte sie uns. „Ein Hund?“, riefen wir drei gleichzeitig. „Ich hab noch nie gehört, dass ein Tier mit diesem Namen bei uns im Wald lebt“, sagte ich. „Der lebt auch normalerweise nicht im Wald, sondern bei den Menschen“, erklärte sie weiter. „Es ist ein Haustier des Menschen. Der Hund stammt ursprünglich vom Wolf ab. Nur dass die Menschen ihn so gezüchtet haben, dass er jetzt ganz anders aussieht. Es gibt Hunde in ganz unterschiedlichen Größen und Farben. Je nachdem wozu der Mensch ihn braucht.“

    Ich konnte das alles erst gar nicht glauben. „Aber, die Natur hat doch so viele Tiere hervorgebracht. Wieso müssen die Menschen dann noch ihre eigenen machen?“ Meine Mutter zuckte mit den Schultern. „Also Wugi, das frage ich mich auch manchmal. Das weiß ich auch nicht.“

    Also, liebe Kinder. Wie ihr seht, sind sogar erwachsene Waldfeen manchmal ratlos, was euch Menschen betrifft. Und wenn auch ihr einen Hund habt, lasst ihn bitte nicht frei im Wald laufen. Ihr wollt doch nicht, dass er meine Freunde, die kleinen Tiere erschreckt, oder?

    Bis bald, servus. Eure Wugi.

Comments

mhattick
April 20, 2014

Vielen Dank! Thank you so much, that was truly well read. It is much easier for me to understand when I can hear it read, and read so well.